Mittwoch, 19. Juni 2013
Ehre und Würde
Die Ehre hat mit Würde nichts gemein.
Würde ist dem Menschen in die Wiege mitgegeben
unabhängig von Kultur und Tradition,
Würde ist in sich untrennbar mit dem Leben,
kann nicht die „Ehrenwerte Gesellschaft“ sein,
denn Ehre läßt sich billig oft vergeben,
verknüpft noch vielfach mit dem Ruhm,
die mit der „unbefleckten Ehre“ leben,
sie sind Gefangene im ihrem „Bürgertum“!
Zeitungsbericht: Warzenente
Ein Warzenerpel ging spazieren.
Richtig – es war kein Warzenschwein!
Er hatte offenbar Allüren
und wollte in die Zeitung rein.
So watschelte das Ententier
ganz forsch durch die Stadt Soest,
die Autofahrer waren hier
ob dieser Frechheit sehr erbost.
Ein Notruf bei der Polizei
ging denn auch sehr schnell ein.
„Wir schicken gleich jemand vorbei,
gefährlich ist ein WARZENSCHWEIN!“
So peinlich ist ein Mißverstehen,
wenn man nicht richtig zugehört.
Aufregung umsonst – nichts war geschehen:
der Erpel wurd´ nicht mal verhört!
Richtig – es war kein Warzenschwein!
Er hatte offenbar Allüren
und wollte in die Zeitung rein.
So watschelte das Ententier
ganz forsch durch die Stadt Soest,
die Autofahrer waren hier
ob dieser Frechheit sehr erbost.
Ein Notruf bei der Polizei
ging denn auch sehr schnell ein.
„Wir schicken gleich jemand vorbei,
gefährlich ist ein WARZENSCHWEIN!“
So peinlich ist ein Mißverstehen,
wenn man nicht richtig zugehört.
Aufregung umsonst – nichts war geschehen:
der Erpel wurd´ nicht mal verhört!
Dienstag, 18. Juni 2013
Naivität
Als Kind war ich naiv zu glauben
ich rettete einen Regenwurm vor einem Spaten.
Die nahe Drossel holte ihn sich
Ich war naiv zu glauben Spendengelder
würden die Richtigen erreichen,
sie verschwanden irgendwo hin
Ich war naiv zu glauben die Menschen
wären von Natur aus friedlich..
bis ich den Fernseher anschaltet
Ich habe gelernt Naivität verbessert
die Welt nicht
sie macht nur ein schlechtes Gewissen.
Naivität zerstückelt das ICH
Feiner Unterschied ist wichtig
Zorn ist anders als die Wut
nicht wie ein speiender Vulkan.
Zorn unterscheidet zwischen dem, was gut
und dem was Böses wer getan.
Zorn ist gerecht und kontrolliert,
nicht Wallung, die so ganz spontan,
genau bewußt was sonst passiert,
nicht Wüste schafft wie der Vulkan.
so kann und muß ich zornig sein,
wenn Unrecht über uns einkehrt.
Zerstörend Wut, die laß ich sein,
das hat die Ethik schon gelehrt!
Montag, 17. Juni 2013
Niemals gefragt
Ob es nun dunkelt oder tagt,
niemals wird man als Mensch gefragt.
Gleich ob man will – oder auch nicht
gezerrt wird man ans Tageslicht.
Schön friedlich war es und warm auch
schon holt man dich aus Mutters Bauch.
Sagst keinen, noch so kleinen Mucks,
man schlägt, daß du dich nicht verschluckst.
Der erste Schrei in dieser Welt
ist was den Anderen gefällt.
Dich und dein Umfeld zu entzweien,
lehrt man dich weiterhin zu schreien,
indem man dich mit Sachen quält,
zu viel, daß sie hier aufgezählt!
Du hast die Faxen bald so dicht,
ob du es willst – oder auch nicht.
Man fragt dich nie, du mußt es dulden,
denn du hast –erbbelastet – Schulden,
die dir der Adam eingebrockt,
weil dieser Vorfahr sich verzockt.
Du lebst nicht in dem Paradies,
weil man dich auf die Erde ließ!
Ob es nun dunkelt oder tagt,
du stirbst und wirst nicht mal gefragt!
Langer Hals
Lang ist der Hals von der Giraffe,
damit sie es zur Spitze schaffe
zu naschen von den frischen Blätter
der Akazien, denn sie kann nicht klettern.
Gleichwohl – wie jedes Wirbeltier –
hat die der Halswirbel 3+4.
Ausnahme ist der stolze Schwan,
der hat noch weitere 16 dran.
Ein langer Hals gilt schon als schön,
wie wir an der Giraffe sehn.
Schön sein liegt in der Proportion,
da brauchts auch lange Beine schon.
Die sind dann auch – man gebe acht –
am Giraffenleibe angebracht.
Die Zunge auch lang und geschmeidig
macht manchen Fallangisten neidig (isch)
An diesem Beispiel sieht man hier:
je länger, schöner ist ein Tier!
Doch wenn man nur der Schönheit wegen
um den Hals ließ sich umlegen
die so genannte Hanfkrawatte,
rein nichts vom langen Halse hatte!
Sonntag, 16. Juni 2013
Bevor es zu spät ist...
.
Hast du je dem Rauschen der Bäume gelauscht?
Dem heimlichen Wispern der Gipfel?
Warst du je von der Stille im Walde berauscht,
hast bewundert du Formen der Tannenzipfel?
Wenn nicht, entgehen dir die Wunder der Welt,
die kleinen, die deinen Weg begleiten,
was sie im Umfeld bereit für dich hält,
erfreue dich dran, noch heute, beizeiten!
Hast du je dem Rauschen der Bäume gelauscht?
Dem heimlichen Wispern der Gipfel?
Warst du je von der Stille im Walde berauscht,
hast bewundert du Formen der Tannenzipfel?
Wenn nicht, entgehen dir die Wunder der Welt,
die kleinen, die deinen Weg begleiten,
was sie im Umfeld bereit für dich hält,
erfreue dich dran, noch heute, beizeiten!
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